AKTUELL

AUSBILDUNGSATLAS Waiblingen

Wir sind dabei im AUSBILDUNGSATLAS der Stadt Waiblingen
 

Schulfrucht Förderer 2019/20

Jahnsmüller unterstützt das lokale Projekt Schulfrucht
 
 
 
 

KONTAKT

Jahnsmüller
Transformatoren Technik GmbH
Boschstr. 15
D-71404 Korb

E-Mail: info@jahnsmueller.de
Tel: +49 (0)7151 93907-0
Fax: +49 (0)7151 93907-90
 
 

Häufig gestellte Fragen

Wie berechnet sich die Leistung?

Alle Leistungsangaben beziehen sich auf die im Dauerbetrieb sekundärseitig abnehmbare Leistung in VA bzw. kVA. Die Nennleistung errechnet sich bei Einphasen-Transformatoren aus Nennsekundärspannung x Nennsekundärstrom bei cos j ( S = U x I ). Bei Dreiphasen-Transformatoren aus Nennsekundärspannung x Nennsekundärstrom x Verkettungsfaktor ( S = U x I x 1,73 ).

Wie verhält sich die Nennleistung, wenn sich dieEingangsfrequenz ändert?

Alle die in diesem Katalog ausgeführten Transformatoren sind für eine Netzfrequenz von 50 und 60 Hz geeignet. Spannungsabfälle, Verluste und Wirkungsgrad beziehen sich auf die Nennfrequenz von 50 Hz. Bei Auslegung der Transformatoren für abweichende Frequenzen ändert sich die Nennleistung nach folgender Tabelle:

f in Hz 16 2/3 42 50 60 75 100 800
P in % 35 84 100 110 125 130 135
Wie stark muss bei erhöhter Umgebungstemperatur die Nennleistungverringert werden?

Die betriebsmäßige Erwärmung der Transformatoren bei einer maximalen Umgebungstemperatur von 40°C überschreitet die zulässige Übertemperatur, die in den entsprechenden VDE-Vorschriften (VDE 570) genannt ist, nicht. Für ungehinderten Zutritt der Kühlluft ist zu sorgen. Für höhere Umgebungstemperaturen als 40°C muß die Nennleistung entsprechend folgender Tabelle vermindert werden.

°C 45 50 55 60
N% 95 85 80 75
Wann wird die angegebene Sekundärspannung erreicht?

Die Transformatoren werden, wenn nicht anders angegeben, so ausgeführt, dass die angegebenen Nenn-Sekundärspannungen bei Nennlast und Leistungsfaktor cos j erzielt wird. Bei Drehstrom ist die angegebene Nennspannung die Spannung der 3 Außenleiter gegeneinander. Für Sicherheits-Transformatoren werden die Spannungen 6, 12, 24 und 42 V (nach VDE-Vorschrift) bevorzugt eingesetzt.

Was sind Wicklungsanzapfungen?

Primär- und Sekundärwicklungen eines Transformators können mit Anzapfungen ausgeführt werden. Anzapfungen der Primärwicklungen dienen der Anpassung für die verschiedenen Netzspannungen. Anzapfungen der Sekundärwicklungen werden für die Stromstärke der höchsten Spannung bemessen. Wird die volle Leistung auf jeder Primär -und Sekundärstufe benötigt, muß in der Regel eine größere Type gewählt werden.

Was ist ein Trenntransformator?

Bei Transformatoren mit getrennten Wicklungen besteht keine leitende Verbindung zwischen den einzelnen Wicklungen, sie sind galvanisch getrennt. Die Typenleistung der Transformatoren entspricht der Nennleistung.

Trenntrafo_Formel

Was ist ein Spartransformator?

Primär- und Sekundärwicklung sind elektrisch leitend miteinander verbunden. Die Unterspannungswicklung ist ein Teil der Oberspannungswicklung. Eine wesentliche Materialeinsparung und damit Verkleinerung der Baugröße trifft nur für eine übersetzung zu, die kleiner als 1 : 2 ist. Die Leistung eines Spartransformators wird als Durchgangsleistung bezeichnet. Die erforderliche Baugröße (Typenleistung) errechnet sich wie folgt:

Spartrafo_Formel

Wie funktioniert eine Drossel?

Diese Liste enthält eine Übersicht über Netz-Kommutierungsdrosseln, Glättungs- und Kreisstromdrosseln, Motor- und Filterdrosseln. Alle Drosseln werden nach den VDE Vorschriften 0570/DIN EN 61558 hergestellt. Die verwendeten Materialien entsprechen mindestens der Isolierstoffklasse T 40 E. Die Prüfspannung beträgt 2,5-5,0 kV.

Netz-Kommutierungs-Drosseln
Kommutierungsdrosseln werden auf der Wechselstromseite vor Stromrichteranlagen geschaltet. Die Kommutierungsdrosseln vergrössern die natürliche Impedanz des angeschlossenen Verbrauchers. Die Steilheit des Stromanstieges während der Kommutierung oder bei Kurzschluß und Masseanschluß wird deutlich herabgesetzt und wirkt außerdem bei Störspannungen (Oberwellen) dämpfend. Der induktive Spannungsabfall, der an der Drossel auftritt, wird als auf die Netzspannung bezogener Spannungsabfall UK in % angegeben. Bei direktem Netzanschluß beträgt UK ca. 4% (andere UK 2%/8% auf Anfrage). Bei Anschluß eines Stromrichters über einen Transformator kann auf eine Netzdrossel verzichtet werden (u.U.).

Gleichstrom-Glättungsdrosseln
Bei allen verwendeten Gleichrichterschaltungen für Motorantriebe treten auf der Gleichstromseite Überlagerungen von Wechselspannungen und Strömen auf, die in den nachgeschalteten Verbrauchern zu erheblichen Verlusten führen können. Bei Speisung von Motoren kommt es bei der Kommutierung zu starker Geräusch- und Wärmeentwicklung. In stromrichtergespeisten Stromkreisen beginnt der Gleichstrom zu lücken, wenn der Gleichstrom-Mittelwert kleiner wird als der Scheitelwert des überlagerten Wechselstromes. Durch den Einsatz von Glättungsdrosseln wird die Stromwelligkeit herabgesetzt und die unerwünschten Erscheinungen auf ein Mindestmaß reduziert. Bei den in der Liste aufgeführten Drosseln ist der Induktivitätsverlauf nahezu linear. Die Größe der Drossel wird bestimmt durch den Nennstrom I und der Induktivität L und beinhaltet den Energieinhalt E = 0,5 I² x L .

Kreisstrom-Drosseln
Kreisstromdrosseln werden in stromrichtergespeisten Antrieben zum Kommutieren, Glätten und Begrenzen des Kreisstromes eingesetzt. Der Induktivitätsverlauf ist nicht linear und ändert sich mit der Höhe des Stromwertes. Zur Bestimmung der Drossel ist die min. und max. Induktivität und Strom anzugeben.

Filter-Drosseln
Die von Stromrichtern erzeugten Überschwingungen können über eine Verzerrung der Netzspannung zu empfindlichen Störungen anderer Verbraucher führen. Durch Vorschalten einer Filterdrossel werden diese Störungen und ein erhöhter Spannungsanstieg vermieden.

Wie unterscheiden sich die verschiedenenKurzschlussfestigkeiten?
In den VDE-Bestimmungen wird zwischen unbedingt kurzschlußfesten, bedingt kurzschlußfesten und nicht kurzschlußfesten Transformatoren unterschieden.

Unbedingt kurzschlußfest sind Transformatoren, bei denen die Kurzschlußfestigkeit durch den inneren Spannungsabfall des Gerätes erreicht wird. In der Praxis sind dies überwiegend Streufeldtransformatoren, bei denen durch besondere bauliche Maßnahmen ein dauernder Kurzschluß der Sekundärwicklung ermöglicht wird, ohne daß unzulässige Übertemperaturen entstehen.

Bedingt kurzschlußfest sind Transformatoren, bei denen eine Kurzschlußfestigkeit durch Schmelzsicherungen, Überstromselbstschalter oder Temperaturbegrenzer erreicht wird, die baulich mit dem Transformator vereinigt sind. Bei Überlastung löst die Schutzvorrichtung aus und trennt das Gerät vom Netz oder von der Belastung.

Nicht kurzschlußfeste Transformatoren werden vom Hersteller mit keiner Schutzvorrichtung versehen. Die Geräte müssen vom Betreiber durch geeignete Schutzeinrichtungen in der Zu- oder Ableitung vor Überlastung geschützt werden. Sie entsprechen unter diesen Voraussetzungen wieder den Bestimmungen über bedingt kurzschlußfeste Transformatoren.
Falls kein technischer Grund für das Gegenteil besteht, muß die Schutzvorrichtung von bedingt kurzschlußfesten Transformatoren im Eingangsstromkreis angebracht sein.

Wie werden dreiphasige Transformatoren verschaltet?

Dreiphasen-Transformatoren werden in Stern-Stern-Schaltung mit sekundär herausgeführtem Null-Punkt gebaut ( Schaltgruppe Y y 0 ). Weitere Schaltgruppen sind:

Dreieck-Stern-Schaltung
mit sekundär herausgeführtem Null-Punkt ( Schaltgruppe D y 5 )
100% -ige Belastbarkeit des Sternpunktes

Stern-Dreieck-Schaltung
( Schaltgruppe Y d 5 )

Stern-Zick-Zack-Schaltung
( Schaltgruppe Y z 5 )
100% -ige Belastbarkeit des Sternpunktes

Dreieck-Dreieck-Schaltung
( Schaltgruppe D d 0 )

Stern-Sparschaltung
( Schaltgruppe Y o )

Zur Vermeidung von Zusatzverlusten und Sternpunktverschiebungen bei Belastbarkeit des Sternpunktes von Drehstromtransformatoren ist folgendes zu beachten:
Bei einer Stern-Stern-Schaltung darf der Sternpunkt nur dann mit dem vollen Nennstrom belastet werden, wenn der Sternpunktleiter des speisenden Netzes mit dem primärseitigen Transformatorsternpunkt starr verbunden ist. Sonst kann der Sternpunkt nur mit ca. 10% des Nennstromes belastet werden.
Bei Drehstrom-Spar-Transformatoren gilt die gleiche Regel.
Werden 3 Einphasen-Transformatoren zu einem Drehstrom-Transformator zusammengebaut, so ist eine Belastung des Sternpunktes zu vermeiden.
Bei Drehstrom-Transformatoren, die für Parallelbetrieb verwendet werden, sind die Schaltgruppe, Übersetzung, Kurzschlußspannung und Leistungsverhältnis anzugeben.

Wie sollten Transformatoren abgesichert werden?

Der Einschaltstrom (rush) kann je nach Größe des Transformators den 10- bis 20-fachen Wert des Nenneingangsstromes betragen, wobei die primärseitig eingebauten Sicherungen auch im ungünstigsten Zeitpunkt nicht ansprechen dürfen.
Es wird daher empfohlen eingangsseitig gegen Kurzschluß mit träger Charakteristik abzusichern. Dem gegenüber steht die für einen sekundären Kurzschluß dämpfende Wirkung der Wicklung, die den Kurzschlußstrom wiederum begrenzt.

Was unterscheidet die verschiedenen Schutzarten?

Die IP-Schutzart bezeichnet den Berührungs- Fremdkörper- und Wasserschutz elektrischer Betriebsmittel. Nach DIN 40 050 sind die einzelnen Schutzarten wie folgt definiert:

IP 00 kein besonderer Schutz

IP 20 Schutz gegen Eindringen von Fremdkörpern mit einem Durchmesser größer als 12 mm

IP 23 Schutz gegen Eindringen von Fremdkörpern mit einem Durchmesser größer als 12 mm Schutz gegen Sprühwasser bis 60° zur Senkrechten

IP 54 Vollständiger Berührungsschutz Schutz gegen Staubablagerungen und Spritzwasser.

Was sind Schutzklassen?

Die Schutzklasse drückt aus, für welche Art der Schutzmaßnahme gegen unzulässige Berührungsspannungen Geräte vorbereitet oder in welche sie einbezogen sind.

Zur Schutzklasse I gehören Transformatoren und Drosseln, bei denen alle berühr-baren Metallteile, die im Falle eines Fehlers der Betriebsisolierung unter Spannung gesetzt werden können, dauerhaft und gut leitend untereinander und mit der Vorrichtung für den Anschluß eines Schutzleiters verbunden sind. Sie werden durch Anschluß des Schutzleiters in die Schutzmaßnahme Schutzerdung einbezogen.

Zur Schutzklasse II gehören Transformatoren, bei denen alle berührbaren, leitfähigen Teile von solchen Teilen, die im Falle eines Fehlers der Betriebsisolierung unter Spannung gesetzt werden können, durch zusätzliche Isolierung ( Schutzisolierung ) getrennt sind. Sie haben keine Vorrichtungen für den Anschluß eines Schutzleiters.

Welche Bestellangaben benötigen wir?

Bei Anfragen und Bestellungen bitten wir um folgende Angaben:
- Einphasen- oder Drehstrom mit Typenangabe
- Bauvorschrift-Nr. bzw. Artikel-Nr.
- Nennfrequenz ( allgemein 50/60 Hz )
- Nennleistung in VA oder KVA
- Nenn-Primärspannung
- Nenn-Sekundärspannung (bei Drehstrom die verkettete Spannung angeben)
- Wicklungsart ( Getrennt- oder Sparwicklung )
- Betriebsart
- Schaltgruppe ( nur bei Drehstrom-Transformatoren )
- Schutzart
- Schutzklasse I oder II
- Tropenisolation
- Ausführung: Lötösen, Klemmen, Printmontage oder freie Enden

Besteht bei Transformatoren eine leitende Verbindungzwischen Primär- und Sekundärwicklung?

Bei Trenntransformatoren sind die Sekundärwicklungen von den Primärwicklungen galvanisch getrennt. Es besteh somit keine leitende Vebindung.

Bei Spartransformatoren bedient eine einzige Wicklung sowohl die Primär- als auch der Sekundärseite. Deshalb besteht in diesem Fall keine galvanische Trennung zwischen der Primär- und Sekundärseite.

 

Stellen Sie Ihre persönlichen Fragen:

Um mit uns in direkten Kontakt zu treten, benutzen Sie bitte das Kontaktformular, schreiben uns eine E-Mail oder rufen uns einfach an.